Deskspace Telefonbox im Test: Lohnt sich die Anschaffung für unser Büro?
⚠️ Wir haben die neue Telefonbox von Deskspace mehrere Wochen im Alltag getestet. Hier ist, was wirklich zählt.
Wir arbeiten in einem Großraumbüro. Zehn Personen, ein Raum, viele Gespräche. Kundencalls, interne Abstimmungen, Investorengespräche. Lange haben wir uns damit beholfen, auf den Flur zu gehen, die Treppe hinunter, manchmal sogar nach draußen.
Irgendwann war klar: Das ist keine Lösung.
Wir haben uns entschieden, eine Telefonbox anzuschaffen. Und nachdem wir uns den Markt angeschaut haben, von mute-labs bis Ergotopia, sind wir bei der Deskspace Telefonbox gelandet.
Hier ist unser ehrlicher Erfahrungsbericht nach mehreren Wochen im Einsatz.

Was wir von einer Telefonbox erwartet haben
Bevor wir bestellt haben, haben wir intern festgelegt, worauf es uns ankommt.
Diese fünf Punkte standen im Vordergrund.:
- Schalldämmung. Das Büro darf nicht reinkommen. Und Gespräche dürfen nicht rausgehen.
- Belüftung. Eine Box, in der man nach zwei Minuten schwitzt, wird nicht genutzt.
- Ausstattung. Strom, USB, Licht. Keine halben Sachen.
- Flexibilität. Unser Bürolayout ändert sich. Die Box muss mitkönnen.
- Kaufprozess. Kein wochenlanger Angebotsprozess. Wir wollen kaufen, nicht verhandeln.
Die Deskspace Telefonbox hat alle fünf erfüllt. Nicht alle gleich stark. Aber alle.


Die Schalldämmung
Das war für uns die wichtigste Frage. Und sie lässt sich einfach beantworten.
Wer in der Box ist, hört das Büro nicht mehr. Wer draußen ist, hört die Person in der Box nicht.
Der Wandaufbau ist mehrschichtig: Polyesterfaser-Schalldämmplatte, schallabsorbierende Polyesterwatte, Stahlrahmen, Carbonplatte, flammhemmende PVC-Folie. Das klingt technisch, das Ergebnis ist es, was zählt. Und das Ergebnis ist echte Ruhe.
Wir haben die Box in einem laufenden Großraumbüro getestet. Mit Hintergrundgesprächen, Tastaturgeräuschen, laufenden Laptops. Drin merkt man davon nichts. Das war nicht selbstverständlich, andere Boxen, die wir uns angeschaut haben, hatten hörbare Schwachstellen besonders an der Tür.
Die Tür der Deskspace Box schließt sauber. Kein Spalt, kein Hintergrundgeräusch.
Die Belüftung
Zwei leise Turbolüfter. Das ist mehr als die meisten Boxen auf dem Markt mitbringen, und man merkt den Unterschied.
Die Luft bleibt frisch. Auch wenn die Box mehrfach hintereinander genutzt wird. Kein Aufheizen, kein dumpfer Geruch. Die Lüfter sind dabei kaum hörbar. Kein Summen, kein Rauschen.
Was noch besser ist: Der Bewegungssensor übernimmt die Steuerung. Wer reingeht, Licht und Lüftung gehen automatisch an. Wer rausgeht, alles geht aus. Das klingt wie ein kleines Detail. Im Alltag, wenn zehn Kollegen die Box nutzen, ist es eines der sinnvollsten Features überhaupt. Kein Knopf suchen, kein Vergessen, kein unnötiger Stromverbrauch.
Keine andere Box in unserer Auswahl hatte das.
Die Ausstattung
Steckdose, USB-A und USB-C mit 65 Watt.
Das bedeutet: Der Laptop lädt direkt in der Box, während telefoniert wird. Kein Kabelsalat von außen, kein Akkustand im Blick behalten. Wer viele kurze Calls hat und danach direkt weiterarbeitet, weiß, was das wert ist.
Die Beleuchtung ist integriert und hell genug für Videocalls. Automatisch gesteuert über den Bewegungssensor, kein Setup, keine Einstellung.
Die Arbeitsfläche ist ausreichend für Laptop und Notizbuch. Keine Behelfslösung. Man sitzt oder steht drin, mit dem optionalen Hocker MOTION funktioniert auch das, und hat alles, was man für ein gutes Gespräch braucht.


Die Flexibilität
Das war einer der Hauptgründe, warum wir uns für Deskspace entschieden haben.
Die Box hat Rollen, kombiniert mit höhenverstellbaren Füßen. Wir haben sie seit der Lieferung zweimal umgestellt, einmal wegen eines neuen Layouts, einmal weil wir sie temporär in einen anderen Raum gerollt haben. Das geht in wenigen Minuten. Allein.
Andere Boxen, die wir uns angeschaut haben, standen einmal und blieben dann dort. Das passt nicht zu einem Büro, das sich verändert.
Dazu kommt: Die Box ist in Schwarz und Weiß erhältlich. Wir haben Schwarz gewählt. Sie fügt sich optisch gut ins Büro ein und wirkt nicht wie ein Fremdkörper.
Der Aufbau
30 bis 40 Minuten. Sechs vormontierte Module. Kein Werkzeug, kein Fachpersonal.
Wir haben das zu zweit gemacht. Es war einfach. Die Module passen zusammen, die Anleitung ist verständlich. Kein Schrauben, kein Rätselraten.
Andere Boxen liegen bei etwa einer Stunde Aufbauzeit, und einige sind auf professionelle Montage ausgelegt. Für Unternehmen, die schnell loslegen wollen, ist der Unterschied relevant.
Der Kaufprozess
Festpreis, online, direkt bestellbar.
Kein Formular, kein Angebot abwarten, kein Telefonat mit einem Vertrieb.
Die meisten Mitbewerber, die wir uns angeschaut haben, laufen über Anfragen. Für Unternehmen mit strukturierten Beschaffungsprozessen ist das in Ordnung. Für alle anderen ist es Reibung, die nicht sein muss.
Wir haben samstags bestellt. Montags war die Lieferung im System. Das war angenehm.
Technische Übersicht
Was uns weniger gefallen hat
Ehrlichkeit gehört dazu.
Der Preis liegt mit 3.990 € im Premium Bereich für Einzelpersonen-Telefonboxen. Günstigere Optionen gibt es. Wer nur auf den Einstiegspreis schaut, wird das bemerken.
Allerdings: Was man für diesen Preis bekommt, ist vollständiger als bei den günstigeren Alternativen. Kein USB-C, kein Sensor, keine Rollen sind keine Kleinigkeiten. Das sind die Details, die über tägliche Nutzung entscheiden.






